Um die richtige baumpflegerische Maßnahme einzuleiten, braucht es die Erfahrung und das Feingefühl Bäume zu verstehen. Vor jeder vernünftigen Baumpflege geht eine Baumansprache voran:

  • Welche Baumart
  • Welcher Baumzustand
  • Welcher Baumstandort
  • Welches Baumalter
  • Welcher Baumnutzen

Unsere Grundeinstellung: Nachhaltig pflegen statt sinnlos sägen

Je nach Zielsetzung bieten wir an: 

Der Klassiker; die Kronenpflege:

Ausschneiden von toten, kranken, gebrochenen, sich kreuzenden und reibenden Ästen sowie Vorbeugen von Fehlentwicklungen durch Schnittmaßnahmen überwiegend im Feinast- und Schwachastbereich, bedarfsweise Nachschneiden von Aststummeln.

Erziehungs-/Aufbauschnitt

Schnittmaßnahme bei jüngeren Bäumen zur Erziehung einer vorgesehenen Funktion des Baumes und zur Vermeidung von Fehlentwicklungen.

Kronenauslichtung

Ausdünnen der Krone durch Entnahme gesunder Äste insbesondere im Fein- und Schwachastanteil sowie überzähliger Wasserreisser ohne Veränderung des Habitus.

Kroneneinkürzung

Schnittmaßnahme bis in den Grobastbereich von Bäumen (z.B. wenn deren Bruch- oder Standsicherheit gfährdet oder die Krone nicht mehr ausreichend versorgt ist.

Behandlung gekappter Kronen

Die Nachbehandlung ehemals gekappter Bäume dient dazu, die Verkehrssicherheit zu erhalten oder wieder herzustellen.

Durch eine Kappung (keine baumpflegerische Maßnahme) bilden sich Faulherde und eine starke Ständerbildung an den Schnittstellen.

Mit der Nachbehandlung wird die Ständerbildung gelichtet gesunde Treibe gefördert und eine arttypische Krone angestrebt.